Radverkehr verbindet die Hohe Schrecke
Projekt: Radverkehr verbindet die Hohe Schrecke
Projektbeschreibung
Mit dem Projekt „Radverkehr verbindet die Hohe Schrecke“ wurde die Radverkehrsinfrastruktur entlang der Nordseite des Gebiets gezielt verbessert. Das Ziel bestand darin, bestehende Netzlücken zu schließen, die Orte der Region besser zu vernetzen und den Alltags- und Freizeitradverkehr als klimafreundliche Alternative zum Auto zu fördern. Das Projekt wurde von April 2022 bis Mai 2026 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative umgesetzt.
Insgesamt wurden ca. sechs Kilometer Radweg zwischen Reinsdorf und Donndorf sowie eine Verbindung von Gehofen in Richtung Kammweg realisiert. Ergänzend dazu entstanden in Reinsdorf, Gehofen, Kloster Donndorf und Wiehe neue Radabstellanlagen und Informationstafeln. Insgesamt wurden 24 neue Radabstellplätze geschaffen.
Die ursprünglich vorgesehenen Abschnitte zwischen Reinsdorf und Braunsroda konnten nach einer vertieften naturschutzfachlichen Prüfung leider nicht realisiert werden. Ausschlaggebend waren die erforderlichen Eingriffe in Natur und Landschaft, starke Steigungen sowie die damit verbundenen hohen Ausbaukosten.
Das Projekt zeigt Wirkung
Ein projektbegleitendes Monitoring zeigt eine deutliche Zunahme des Radverkehrs. Im Vergleich von jeweils einjährigen Zeiträumen vor und nach der Fertigstellung der wesentlichen Radwegeabschnitte stieg die Zahl der erfassten Radfahrten um rund 70 % (von 3.342 auf 5.686). Die neuen Verbindungen werden somit gut angenommen und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer klimafreundlichen Mobilität in der Region.
Auch nach Abschluss des Förderprojekts werden die geschaffenen Radwege und Anlagen dauerhaft durch die beteiligten Kommunen unterhalten. Sie verbessern die Erreichbarkeit der Orte, stärken den Alltags- und Freizeitverkehr und ergänzen zugleich die touristischen Angebote der Region Hohe Schrecke.
Projektlaufzeit: 01.04.2022 bis 31.05.2026
Förderkennzeichen: 67KBR0129
Zuwendungsempfänger: Stadt Roßleben-Wiehe










